Digital ist anders!? Jahrestagung des IZD2MCM
Datum:
30.06.2026, 13:00-18:30 Uhr
Ort:
Burgstr. 26, Raum 206 (ThF)
Sprache:
Deutsch/Englisch
Anmeldung:
DFN-Buchungsliste bis zum 25.06.2026
Kontakt:
iz-d2mcm.contact@hu-berlin.de
Digital ist anders!?
Jahrestagung des Interdisziplinären Zentrums für Digitalität und digtiale Methoden am Campus Mitte
Das Interdisziplinäre Zentrum für Digitalität und digitale Methoden am Campus Mitte lädt alle interessierten Kolleg:innen zu seiner Jahrestagung unter dem Motto Digital ist anders!? ein:
- 30.06.2026 von 13:00-18:30 Uhr
- Burgstr. 26, Raum 206 (ThF)
- Deutsch/Englisch
- Anmeldung via DFN-Buchungsliste bis zum 25.06.2026
Digital ist anders!? Mixed Mode
- Highlighting Talks: Kurzvorträge über Perspektiven auf Digitale Epistemologie und Digitalität von Antonia von Schöning (Universität Basel), Frédérique Rey (HU Berlin) und Roland Meyer (HU Berlin).
- Diskussionsrunde Digitalität forscht anders!?: Wir diskutieren inter- und transdiziplinär, was sich (wirklich) in unserer Forschung aufgrund von digitalen Methoden, Infrastrukturen und neue/andere epistemische Räume ändert. Ist digital anders!?
- Gemeinsam Forschungsbeiträge entwickeln: Wir möchten die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Forschung stärken. Im Catch your call-Format stellen wir hoch relevante und interdisziplinäre Calls für Workshops, Konferenzen, Kolloquien und Vortragsreiehn vor und schauen, wer sich mit wem welchen Call catchen möchte.
- Lecture Language Machines: Wir freuen uns, dass Leif Weatherby (Autor von Language Manchines) zu KI, LLM, Sprache und Kultur spricht (Online-Vortrag):
Im Bereich der KI hat sich seit der Veröffentlichung von ChatGPT im Dezember 2022 nichts Grundlegendes geändert. Bereits zu jenem Zeitpunkt waren „Vanilla“-LLMs durch Modelle abgelöst worden, die mittels Instruktions-Feinabstimmung (Instruction Tuning) und Reinforcement Learning nachträglich trainiert wurden. Diesen Modellen wird die Fähigkeit zugeschrieben, zu „schlussfolgern“ (Reasoning). Der Vortrag führt in den latenten Raum dieses sogenannten Schlussfolgerns. Ziel ist es aufzuzeigen, dass das symbolische Schlussfolgern – in jener Form, wie sie durch eine bestimmte Kulturtheorie beleuchtet wird, die bei G.W.F. Hegel ihren Anfang nahm und in den Arbeiten Ernst Cassirers gipfelte – im Zeitalter der LLMs eine neue Relevanz gewinnt.
| Zeit | Programm |
|---|---|
| 13:00-13:15 | Begrüßung (hybrid) |
| 13:15-14:00 | Highlighting Talks (hybrid) über Humanities Computing: Historicity, Materiality, Labour von Antonia von Schöning, Computional Stemmatology von Frédérique Rey und LLMs enhance linguistic research: two examples von Roland Meyer |
| 14:00-14:15 | Kaffeepause, Postersession |
| 14:15-15:15 | Diskussionsrunde Digitalität forscht anders!? (hybrid) |
| 15:15-15:30 | Kaffeepause, Postersession |
| 15:30-16:45 | Catch your Call-Workshop |
| 16:45-17:00 | Kaffeepause, Postersession |
| 17:00-18:30 | Online-Vortrag The Latent Space of Reasons von Leif Weatherby, Professor of German at NYU (hybrid) |

